DAS AUENLAND

Umgeben von alten Auwäldern durchläuft die Donau zwischen Wien und Bratislava eine ihrer letzten freien Fließstrecken.  Im Dezember 1984 geschah bei Stopfenreuth die legendäre Aubesetzung gegen einen Wasserkraftwerksbau. Seit 1996 ist diese Landschaft als Schutzgebiet "Nationalpark Donau-Auen" unantastbar. Die dichten Wälder entlang des Flusses werden von schmalen Seitenarmen bewässert, und mehrmals pro Jahr auch überflutet. Man kann erahnen, wie weitläufig sich der mächtige Donaustrom früher ausgebreitet haben mag, und wie er die Landschaft immer wieder neu gestaltet hat.

 

Den Nationalpark im Boot zu erkunden ist eine besonders schöne Möglichkeit diese Wälder zu durchstreifen. Siehe dazu mein Video "Wildnis am Strom" in der Galerie "bewegte Bilder".  In den trüben Wassern tummeln sich heimische Fischarten, und viele Vögel nutzen das reichhaltige Nahrungsangebot. Biber und Schildkröte sind die Anwohner, neben Auenhirsch, Otter, und vielen anderen Tieren. Zu sehen allerdings sind die scheuen Bewohner nur selten, und es braucht Geduld und Glück für eine stille Begegnung in der Wildnis der Donauauen.

 

Die Fotos in dieser Galerie wurden im Nationalpark Donauauen und im Naturschutzgebiet "Stockerauer Au" aufgenommen. Beide Augebiete grenzen unmittelbar an die Stadt Wien - sicher mit ein Grund, warum Wien zu den lebenswertesten Städten unserer Welt zählt.